Neustart Gottesdienste

Liebe Gemeindeglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

nach den Beratungen zwischen den Kirchen und dem Land Baden-Württemberg können nun – in begrenztem Maße – wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden.

 

Ihnen liegt eine verkürzte Liturgie zugrunde. Wir sind dankbar, dass uns diese Möglichkeit jetzt neu gegeben wird, wissen aber auch, dass die Einschränkungen nicht nur ungewohnt, sondern in manchen Punkten vielleicht schwer zu akzeptieren sein werden.

 

Nichtsdestotrotz dienen die Vorgaben dazu, das Ansteckungsrisiko so weit als möglich zu minimieren und das ist auch uns ein großes Anliegen. Deshalb bitten wir Sie und Euch um Verständnis und Kooperation und freuen uns, einander beim Gottesdienstfeiern wiedersehen zu dürfen!

 

Das Kollegium des evangelischen Oberkirchenrates in Württemberg hat Rahmenbedingungen beschlossen, die für die Sonntagsgottesdienste in der nächsten Zeit folgende wesentliche Punkte beinhalten:

 

1. In den Kirchen, Gottesdiensträumen und im Freien ist ein Mindestabstand von mindestens 2 Metern zwischen den Gottesdienstbesuchern gewährleistet. In einem Haushalt zusammenlebende Personen können in Abweichung davon näher zusammensitzen.Es dürfen nicht mehr Gottesdienstbesucher Einlass finden als unter Einhaltung des Mindestabstandes Sitzplatz finden können. Für jede Kirche wird eine Personenhöchstzahl vorab festgelegt. Auf die Einhaltung dieser Obergrenze müssen wir achten.

 

2. Die Emporen sind für die Gemeinde, Sänger oder Bläser gesperrt, für Organisten aber zugänglich.

 

3. Wir müssen einen Ordnungsdienst (Mesnerinnen, KGRs u.a.) bereitstellen, der z.B. darauf achtet, dass neben den Teilnehmerzahlen die Abstandsgebote beim Eintreten und Verlassen sowie beim Aufenthalt in der Kirche eingehalten werden.

 

4. Gesichtsmasken werden empfohlen. Wir bitten Sie daher dringend, eine eigene Gesichtsmaske (oder entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung) mitzubringen, so wie Sie das vom Einkaufen schon kennen!

 

5. Auf gemeinsames Singen sowie den Einsatz von Blasinstrumenten muss verzichtet werden. Gesangbücher dürfen nicht ausgegeben werden. Eigene Gesangbücher können mitbracht werden.

 

6. Um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden nummerierte Namenszettel und Stifte auf den Sitzplätzen ausliegen. Sie werden gebeten, die Blätter auszufüllen und beim Verlassen in eine eigens dafür aufgestellte Kiste zu werfen. Die Kiste wird verschlossen und wird vier Wochen nach dem Gottesdienst komplett vernichtet, wenn keine Infektion aufgetreten ist.

 

7. Selbstverständlich werden Kontaktflächen regelmäßig desinfiziert. Türen werden offenstehen. Am Eingang steht Desinfektionsmittel bereit.

 

Die Sperrung der Emporen und der Verzicht auf das gemeinsame Singen erfolgt auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, das von der EKD eigens dazu angefragt worden ist.

 

Bitte helfen Sie/helft alle mit, dass wir gemeinsam unsere Verantwortung ernstnehmen und das Notwendige tun, um Gottesdienstbesucher/innen, Mitarbeitende und sich selbst zu schützen. Wir setzen darauf, dass Sie sich / Ihr Euch der Eigenverantwortung bewusst sind und sich entsprechend verhalten.

 

Unsere Hoffnung ist, dass wir trotz aller Einschränkungen Gottesdienste feiern können, die uns Gottes Nähe spüren lassen, uns stärken, Gutes schenken und miteinander in dieser schweren Krise tragen. Deshalb ein herzliches Willkommen!

 

Nach wie vor weisen wir auf Gottesdienstformate in Fernsehen, Radio und Internet hin. Sie sind ein Angebot an all diejenigen, die nicht in die örtlichen Gottesdienste kommen können oder möchten. Hinweise finden sie u.a. auf unserer Homepage www.haertsfeld-sued.de unter „Corona-Seite“.

 

 

Bernhard Philipp

Pfarrer