Abendmahl und Hausabendmahl

Aufgrund der aktuellen Lage weisen wir darauf hin, dass bis mindestens Ende Mai 2020 keine Abendmahlsfeiern stattfinden können, weder in den öffentlichen Gottesdiensten, noch in den Seniorenheimen. Auch über die Karwoche und die Osterfestzeit 2020 gibt es kein Abendmahl.

Für seelsorgerlich dringende Krankenabendmahlsfeiern (ohne weitere Teilnehmerinnen) muss eine Einzelfalllösung gefunden werden.

Wann wieder verlässliche Aussagen zu den nächsten stattfindenden Abendmahlsfeiern möglich sind, lässt sich beim aktuellen Stand der Dinge nicht sagen.

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Das Abendmahl bildet zusammen mit der Taufe die beiden evangelischen Sakramente, d.h. Handlungen, die für den Glauben und das Leben in der Kirche eine besonders hohe Bedeutung haben.
Im Abendmahl feiert die christliche Gemeinde bewusst die Gemeinschaft mit Christus und die Gemeinschaft untereinander. Wir glauben, dass Jesus Christus im Abendmahl gegenwärtig ist. Mit Brot und Wein (Saft) nehmen wir ihn körperlich wahrnehmbar in uns auf.
Dieses Fest ist zugleich Erinnerung an die Bedeutung Jesu Christi und Vergewisserung unseres eigenen Glaubens. Wir bekommen Vergebung zugesprochen und machen deutlich, dass zum Miteinander auch das Teilen gehört. Das Abendmahl im Gottesdienst ist öffentliches Bekenntnis zum christlichen Glauben.

Grundsätzliche Hinweise
Regelmäßig über das Jahr verteilt feiern wir Abendmahl im Rahmen unserer Gottesdienste.
Wer nicht mehr in die Kirche kommen kann, muss deswegen nicht auf das Abendmahl verzichten. Wünschen Sie ein Abendmahl bei sich in der Wohnung, weil Sie das Haus nicht mehr verlassen können oder krank sind, dann setzen Sie sich bitte mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer in Verbindung. Überlegen Sie auch, wer an dieser Feier dann teilnehmen soll.